Sanierungspause für das Gasometer Oberhausen

Nach zwei besucherstarken Ferienwochen ging am 27. Oktober die Ausstellung „Der Berg ruft“ im Gasometer Oberhausen zu Ende. Mit rund 890.000 Besuchern ist sie damit die dritterfolgreichste Ausstellung im Oberhausener Industriedenkmal. Mehr Besucher lockten nur die Vorgängerin „Wunder der Natur“ und „Sternstunden“ im Kulturhauptstadtjahr 2010 an. „Ein wirklich großartiger Erfolg. Dass wir dies mit einer thematisch recht fokussierten Ausstellung geschafft haben, belegt die anhaltend große Strahlkraft des Gasometers weit über die Region hinaus“, so Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH.

Höhepunkt von „Der Berg ruft“ war eine 17 Meter hohe Matterhorn-Skulptur, die mit aufwändigen Projektionen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Berg in unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten zeigte und sich im Fußboden der obersten Gasometer-Ebene spiegelte. Die Besucher hatten dort die Gelegenheit, aus der Vogelperspektive auf den bekanntesten Gipfel der Alpen herabzublicken. Die vom Anfang dieses Jahres verstorbenen Prof. Peter Pachnicke kuratierte Ausstellung führte in großformatigen Bildern durch die große Vielfalt der Berge. In den Zeitraum der Ausstellung fielen in diesem Jahr auch die Feierlichkeiten zum 90. Bestehen des Gasometer Oberhausen und das Jubiläum zu 25 Jahren als höchste Ausstellungshalle Europas.

Mit dem Ende der Ausstellung „Der Berg ruft“ beginnen im und rund um den Gasometer Oberhausen nahtlos die Vorbereitungen für die dringend notwendige Sanierung des denkmalgeschützten ehemaligen Gasspeichers, die über ein Jahr dauern sollen. Der Start der nächsten großen Ausstellung ist für das Frühjahr 2021 geplant.

 

Info: www.gasometer.de

 

Alpenglühen am Matterhorn im Gasometer Oberhausen (Foto: Thomas Machoczek)