Neuer Direktor am Donauschwäbischen Zentralmuseum

Das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) in Ulm hat einen neuen Leiter. Nachfolger von Christian Glass, der nach 22 Jahren an der Spitze des DZM zum März nächsten Jahres in den Ruhestand geht, wird Tamás Szalay, der bis vor kurzem noch in Magdeburg als Leiter des dortigen Bewerbungsbüros Kulturhauptstadt Europas tätig war. Der Stiftungsrat des Museums sprach sich in seiner Sitzung am 23. September für den gebürtigen Ungarn und studierten Sprach- und Literaturwissenschaftler aus.

Tamás Szalay (Foto: Szalay)

Der Vorsitzende des Stiftungsrats, Staatssekretär a. D. Julian Würtenberger, betonte: „Ich freue mich, dass wir aus einem wirklich exzellenten Umfeld an Bewerbungen wählen konnten und uns mit einem sehr eindeutigen Votum auf Tamás Szalay geeinigt haben. Ich bin sicher, wir haben eine gute Wahl getroffen.“

Oberbürgermeister Gunter Czisch, der die Stadt Ulm im Stiftungsrat vertritt, sagte, es seien „große Schuhe“, die Christian Glass, der das DZM in den neunziger Jahren mit aufgebaut und mehr als zwei Jahrzehnte erfolgreich geleitet habe, seinem Nachfolger hinterlasse. „Aber ich bin überzeugt, Tamás Szalay wird in seine neue Aufgabe rasch und gut hineinwachsen.“

Szalay wurde 1969 in Pécs geboren, wo er auch an der dortigen Janus-Pannonius Universität studierte. Anschließend arbeitete er als Redakteur und in leitender Funktion bei der Bewerbung und Programmgestaltung Pécs´ als Kulturhauptstadt Europas. Seine erste berufliche Station in Deutschland war 2013 der Direktorenposten des Ungarischen Kulturinstituts Stuttgart, 2016 wurde er Leiter des Bewerbungsbüros Kulturhauptstadt in Magdeburg.

Das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) zeigt auf 1.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche die wechselvolle Geschichte der Donauschwaben vom späten 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Info: www.dzm-museum.de

Tamás Szalay (Foto: Szalay)