Verlängerung für die Ausstellung „Transcending Tradition“ im Jüdischen Museum Berlin

Die Wanderausstellung „Transcending Tradition: Jüdische Mathematiker in der deutschsprachigen akademischen Kultur“ wird bis zum 4. September verlängert. Seit 2011 war die Ausstellung in Israel, den USA, Australien und Deutschland zu sehen. Das Jüdische Museum Berlin bildet den Abschluss dieser internationalen Ausstellungsschau.

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Die Wanderausstellung stellt das Leben und Wirken jüdischer Mathematikerinnen und Mathematiker in Deutschland von ihrer Emanzipation im 19. Jahrhundert bis zur Verfolgung und Vertreibung im Nationalsozialismus vor. Basierend auf neuen historischen Forschungen und vielen bislang unveröffentlichten Dokumenten dokumentiert sie die Tätigkeit jüdischer Mathematikerinnen und Mathematiker an deutschsprachigen Universitäten und ihren Beitrag zur deutschsprachigen mathematischen kulturellen Welt. Dabei beleuchtet die Ausstellung das Leben und Wirken berühmter Köpfe dieser Wissenschaftsdisziplin wie Emmy Noether, Richard Courant, Felix Hausdorff, Max Dehn, Otto Blumenthal, Richard von Mises und John von Neumann. „Während das Leben jüdischer Mathematiker von den Nationalsozialisten bedroht werden konnte, erwiesen sich ihre mathematischen Ideen und Schriften als unzerstörbar. Ihre Wirkung ist in jedem Gebiet der heutigen Mathematik zu spüren“, sagt Moritz Epple, Professor für Wissenschaftsgeschichte am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Leiter des Ausstellungsprojekts.

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Info: www.jmberlin.de

Blick in die Ausstellung (Fotos: Atelier Markgraph, Kristof Lemp)