Senckenberg Museum soll Weltort der Naturforschung werden

„Senckenberg hat die Chance, zum Weltort der Naturforschung zu werden“, so formuliert Generaldirektor Volker Mosbrugger den Anspruch von „Projekt Senckenberg“. Das geplante Ausbauprogramm sieht eine Erweiterung des Naturmuseums von 7.000 auf 13.000 qm vor und eine Rundum-Überarbeitung des Ausstellungskonzeptes. In Frankfurt soll so das größte Naturmuseum Deutschlands entstehend, das in der „Champions League der Naturmuseen mit Paris, London, New York oder Shanghai steht“, so Volker Mosbrugger.Mosbrugger wählte für die Bekanntgabe seines Projektes das internationale Expertentreffen „Exhibit Nature & Explain Science“ im Senckenberg Naturmuseum. 70 Fachleute unterschiedlicher Disziplinen von der Ausstellungsgestaltung über die Museumsarchitektur bis zu den Social Media waren aus den USA, Frankreich, Großbritannien, den Benelux-Staaten, der Schweiz und Österreich nach Frankfurt gekommen, um ihre Positionen zum Naturmuseum der Zukunft einem Publikum von rund 350 Museumsleuten, Ausstellungsmachern und Wissenschaftsjournalisten vorzutragen.Eines der Kongress-Ergebnisse: Es ist weltweit ein Bauboom für Naturmuseen zu beobachten. Naturmuseen entwickeln sich zu touristischen Attraktionen im Wettbewerb der Destinationen. Andererseits steigt das gesellschaftliche Interesse an der Expertise der Forschungsmuseen bei Wirtschaft und Kultur. Naturmuseen leisten wichtige Beiträge zu Risikoabschätzungen wie für das Selbstverständnis der Menschen, die zur dominanten Art des Planeten Erde geworden sind und Verantwortung dafür tragen, dass menschliches Leben auch in Zukunft möglich bleibt.Senckenberg will den Transformationsprozess des eigenen Hauses als „Projekt Senckenberg“ zum Thema der Fachöffentlichkeit aber auch der interessierten Öffentlichkeit machen. Der Kongress „Exhibit Nature & Explain Science“ war die Ouvertüre für diesen Prozess, der das Ausbauprogramm von Senckenberg am Standort Frankfurt begleiten soll.Info: www.future.senckenberg.de