Studierende der Bauhaus-Universität Weimar entwerfen eine Sonderausstellung

ImAuftrag des international renommierten Phyletischen Museums Jena und desInstituts für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie konzipieren undgestalten Studierende der Bauhaus-Universität Weimar eine Sonderausstellung zuDiatomeen (einzelligen Kieselalgen). Unter dem Titel „Diatomeen – Formensinn“widmet sich die Ausstellung der Frage nach der Vielfalt und dem Sinn und Nutzennatürlicher Formen und zeigt Exponate aus Biologie, Design, Bionik, Architekturund Kunst. Initiiertwurde das Projekt von Prof. Martin S. Fischer, Direktor des Instituts fürSpezielle Zoologie und Evolutionsbiologie an der Universität Jena und Leiterdes Phyletischen Museums. Der Kurator der Ausstellung und Mitarbeiter an derBauhaus-Universität Weimar, Felix Sattler, bezeichnet das Vorhaben als„einmaliges Experiment in der Museumslandschaft und Chance für alleBeteiligten“. Weitere Projektpartner sind das Alfred-Wegener-Institut fürPolar- und Meeresforschung Bremerhaven, das Zoologische Museum Hamburg und dasLeichtbauinstitut Jena, wissenschaftliche Unterstützung kommt unter anderem vomBotanischen Museum Berlin.  Dieinsgesamt 16 Studierenden stammen aus den BereichenMedienkunst/Mediengestaltung, Produktdesign, Visuelle Kommunikation,Medienmanagement und MediaArchitecture. Sie gestalten Exponat-, Vitrinen-,Grafik- und Raumkonzepte, entwerfen zeitgemäße Vermittlungs- undMarketingstrategien und schreiben mit am Katalog und den Ausstellungstexten, umden Besuchern des Phyletischen Museums in Jena die Welt und Wirkung der kaumsichtbaren, aber faszinierenden Einzeller erfahrbar zu machen. Info:www.uni-weimar.de