Ausstellung „Die Ursprünge der Seidenstraße“

Erstmalig außerhalb Chinaspräsentiert die Ausstellung „Ursprünge der Seidenstraße“ archäologischeNeufunde aus der chinesischen autonomen Region Xinjiang. Herausragende Grabungsfundeaus dem 2. Jahrtausend v. Chr. bis ca. 500 n. Chr. führen die Besucher zu einerBegegnung mit den nahezu unbekannten Anfängen der legendären Seidenstraßen. DieAusstellung ist noch bis zum 1. Juni im Museum Weltkulturen der Reiss-Engelhorn-Museenzu sehen.Ein nach archäologischenFundorten gegliederter Rundgang führt die Besucher auf eine Entdeckungsreise zuden Ursprüngen der Seidenstraßen. 190 Objekte, darunter farbenprächtigeTextilien, edler Schmuck und aufwendiges Kunsthandwerk, fragileAlltagsgegenstände bis hin zu Unerklärlichem und Kuriosem lassen in dieLebenswelt jener Menschen blicken, die vor bis zu 4000 Jahren das zentralasiatischeTarimbecken bevölkerten. Ungewöhnliche Trockenheit und ein geradezulebensfeindliches Kontinentalklima bewahrten eine Vielzahl an Kulturgütern, dieheute unschätzbaren Erkenntnisgewinn für die Forschung haben.  Die Ausstellungskonzeptionbasiert auf enger Zusammenarbeit zwischen dem Archäologischen InstitutXinjiang, dem Museum der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang und dem CulturalHeritage Bureau der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang sowie denReiss-Engelhorn-Museen Mannheim und der Eurasienabteilung des DeutschenArchäologischen Instituts. Die Schausteht unter der Schirmherrschaft des Außenministers der Volksrepublik China unddes Außenministers der Bundesrepublik Deutschland, Yang Jieshi und Frank-WalterSteinmeier. Info: www.rem-mannheim.de